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10.07.2008
"Zu spät, unvollständig":
Kritik an PFT-Sanierung
Angesichts der angekündigten Sanierung der mit PFT-kontaminierten Fläche in Rüthen kritisieren der BUND und Bündnis 90/ Die Grünen das verspätete und unzreichende Handeln des Umweltministers Uhlenberg. Jetzt müssten endlich alle 800 PFT-Verdachtsflächen konsequent angegangen werden.
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30.06.2008
3. Rahmenbetriebsplan für Tagebau Hambach
Tagebau schädigt Allgemeinwohl
Der geltende Rahmenbetriebsplan für den Braunkohlentagebau Hambach ist bis zum 31. Dezember 2020 zugelassen. Jetzt hat die RWE Power der Bezirksregierung Arnsberg die zeitlichen und inhaltlichen Eckpunkte für den vorgezogenen 3. Rahmenbetriebsplan für die Fortführung des Tagebaus mitgeteilt.
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22.06. 2008
Umweltverbände fordern restriktive landesplanerische Vorgaben
Kiesraubbau am Niederrhein stoppen
Anlässlich des Abgrabungs-Erörterungstermins zur 51.Änderung des Gebietsentwicklungsplanes in Wesel fordern die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) die Landesregierung auf, dem Kiesraubbau am Niederrhein durch restriktive landesplanerische Vorgaben ein Ende zu setzen.
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18.06. 2008
Wichtige Entscheidung für Gebührengerechtigkeit und Umweltschutz
Rechtssicherheit bei der „gesplitteten Abwassergebühr“
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Beschwerde der Stadt Stadtlohn über die Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 18.12.2007 zur verbindlichen Einführung der „gesplitteten Abwassergebühr“ zurückgewiesen. Damit ist das Urteil rechtskräftig und verpflichtet die Kommunen zur getrennten Berechnung des Abwassers aus Frisch- und Niederschlagswasser.
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16.06. 2008
Geplantes TRIANEL-Steinkohlekraftwerk in Lünen:
BUND reicht Klage gegen Kraftwerk ein
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute beim Oberverwaltungsgericht in Münster Klage gegen das geplante TRIANEL-Steinkohlekraftwerk in Lünen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen den von der Bezirksregierung Arnsberg am 6. Mai erlassenen Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für das im Lüner Stummhafen projektierte 750 Megawatt-Kraftwerk.
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02.06. 2008
Ende der Offenlegungsfrist für Luftreinhalteplan Ruhrgebiet - Landtagsanhörung zu „Umweltzonen-Chaos“
Umweltzonenkonzept der Landesregierung gefährdet Bevölkerung
„Als fatalen Rückschlag für die Luftreinhalteplanung“ wertet der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Verzicht der Landesregierung auf eine regionale Umweltzone Ruhrgebiet. Anlässlich der morgigen Landtagsanhörung und dem Ende der Offenlegungsfrist für die Luftreinhalteplan-Entwürfe fordern die Umweltschützer einen umfassenden Schutz der Bevölkerung vor Feinstaub und Stickstoffdioxid.
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30.05.2008
Bewahrung der Artenvielfalt bleibt Stiefkind der NRW-Politik – Rote Listen werden immer länger
Einen „ernüchternden Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit der NRW-Artenschutzpolitik“ beklagt der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum Abschluss der UN-Naturschutzkonferenz. Während Umweltminister Uhlenberg die vermeintlichen Erfolge seiner Naturschutzpolitik lobt, werden die Roten Listen der gefährdeten Arten und Lebensräume in Nordrhein-Westfalen immer länger.
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22.05.2008
UN-Naturschutzkonferenz in Bonn: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Energiegewinnung contra Naturerbe – Wie die Braunkohle eine ganze Region zerstört
Die Politik des Gastgebers der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur Konvention über die biologische Vielfalt wird von einer ernüchternden Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit geprägt. Während weltweit für den Erhalt der Biodiversität geworben wird, sieht die Realität vor Ort in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen verheerend aus. Nirgendwo sonst werden die deutschen Defizite im Bereich des Biotop- und Artenschutzes so deutlich, wie bei der Gewinnung der Braunkohle. So wird mit dem "Hambacher Forst" ein Waldgebiet von europaweiter Bedeutung für den Naturschutz durch den Tagebau Hambach zerstört.
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12.05.2008
Tausende demonstrierten am 12. Mai in Bonn:
Gentechnik-Demo und Festival „Für biologische Vielfalt – regional, fair, gentechnikfrei!“
Heute begannen in Bonn zwei wichtige Konferenzen der Vereinten Nationen (UN). Regierungsdelegationen aus aller Welt werden dort über die globale Biodiversität, über die Kontrolle des Saatgutes und der genetischen Ressourcen verhandeln. Es wird auch diskutiert werden, weltweite Mindeststandards für den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und die Haftung für Gentechnik-Schäden aufzustellen. Jetzt geht es um unsere Äcker! Gemeinsam mit anderen Organisationen und Verbänden rief der BUND deshalb zu einer internationalen Kundgebung und dem anschließenden Festival der Artenvielfalt auf. Mehrere tausend Menschen folgten der Einladung und demonstrierten heute gegen die "grüne Gentecnik" und den Erhalt der Biodiversität.
...Bilder von der Demo |
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30.04.2008
Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung
BUND: „Heiße Luft und Schönrechnerei“
Mit heftiger Kritik reagierte der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die heute vorgestellte Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung. Das Konzept beinhalte neben einigen positiven Ansätzen vor allem viel heiße Luft. Insbesondere der darin vorgesehene Neubau von 12 Kohlekraftwerken könne nur durch massive Schönrechnerei als zentraler Beitrag für den Klimaschutz ausgegeben werden.
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