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Kein Schulobst in NRW?

Foto: BUND-Archiv

BUND: Landesregierung darf beim Schulobst nicht kneifen!

 

Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg auf, den Streit mit der Bundesregierung über die Finanzierung des so genannten Schulobstprogramms nicht auf den Rücken der Schüler auszutragen. Der Minister müsse sicherstellen, dass wie angekündigt ab Beginn des neuen Schuljahrs im August die ersten Früchte an Grundschulen verteilt werden. mehr

Rhein wird aufgeheizt - BUND befürchtet Fischsterben

Das im Bau befindliche Steag Kraftwerk in Duisburg-Walsum; Foto: D. Schütz / pixelio.de

Industrie und Kohlekraftwerke heizen den Rhein auf / Rhein in NRW bis zu 3,5°C wärmer als vor 100 Jahren / Stopp der Kraftwerksplanungen in Düsseldorf und Krefeld unabdingbar

 

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert eine drastische Absenkung der Abwärmeeinleitungen in den Rhein. Schon jetzt liege die Rheintemperatur an der deutsch-niederländischen Grenze bis zu 3,5 °C über dem natürlichen Niveau. Zwei Grad resultieren aus den Abwärmeeinleitungen - überwiegend aus Kraftwerken - entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse, ein Grad ist bereits auf den Klimawandel zurückzuführen. Wird diese Entwicklung nicht umgekehrt, drohe das Aussterben wichtiger Fischarten wie Lachs, Maifisch und Aal. Dies sind die Ergebnisse einer neu erstellten Studie des BUND zur Wärmelast des Rheins. mehr

Abfallpolitik der Landesregierung: Naturschutzverbände befürchten Ökodumping

Foto: D. Jansen/BUND

Entwurf des Abfallwirtschaftsplan NRW - Stellungnahme der Naturschutzverbände

30.06.2009 - Die NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU haben jetzt beim Düsseldorfer Umweltministerium ihre Stellungnahme zum Entwurf des Abfallwirtschaftsplans NRW eingereicht. Der Landesregierung wird ein schlechtes Zeugnis ausgestellt: Sie setze bei der Abfallpolitik auf mehr Marktwirtschaft und gebe planerische Vorgaben auf. Dadurch sei der Abbau von Umweltstanddards und eine Zunahme der Müllimporte vorprogrammiert. mehr

BUND nimmt rund 1.500 Kandidaten unter die Lupe

KandidatInnencheck zur Bundestagswahl

Der erste deutschlandweite Kandidatencheck zur Bundestagswahl 2009 ist online. Der BUND stellte rund 1.500 Direktkandidaten insgesamt drei Fragen zu Atomreaktoren, zum Neubau von Kohlekraftwerken und zum Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft. Wählerinnen und Wähler erfahren so mehr über das umweltpolitische Profil der Kandidatinnen und Kandidaten. Mehr…

Direkt zum BUND-KandidatInnencheck

Erfolgreiche BUND-Kampagne: CCS-Gesetz gestoppt

CO2 vermeiden statt vergraben!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt sich erfreut über das vorläufige Scheitern des Gesetzes zur Versenkung des Kohlendioxides aus Kohlekraftwerken in die Erde (CCS-Gesetz). Das ist ein Erfolg für den Bürgerprotest und den Klimaschutz, an dem auch der BUND hart gearbeitet hat. Aber damit ist das Thema noch nicht ganz vom Tisch. Dabei ist die Einführung von CCS in Deutschland  generell eine technologische und klimapolitische Sackgasse. Deshalb muss auch die Absicht, in der nächsten Legislaturperiode ein solches Gesetz zu verabschieden, aufgegeben werden. Derartige Pläne sind reine Verschiebetaktik zugunsten der großen Energiekonzerne. Anstatt viel Geld in eine ineffiziente, rohstoffintensive, teure und risikoreiche Technologie zu stecken, sollten die real existierenden Möglichkeiten zur CO2-Reduktion genutzt werden.

Verwaltungsgericht untersagt Tötung von Kormoranen im Schutzgebiet Weseraue

Kormoran; Foto: L. Schmelzer

BUND-Erfolg vor Gericht stärkt den Vogelschutz

Als Bekräftigung seiner Position begrüßt der BUND NRW das aktuelle Urteil des Verwaltungsgerichts Minden, nach dem Kormorane im Vogel- und Naturschutzgebiet Weseraue nicht getötet oder bei der Brut gestört werden dürfen. Das Gericht bestätigte mit der Entscheidung eine die Bejagung ablehnende Entscheidung des Kreises Minden-Lübbecke. Dagegen geklagt hatte die Weserfischereigenossenschaft; der BUND NRW war vor Gericht beigeladen. mehr

"Wir lassen uns nicht verkohlen"

Krefelder Kraftwerksdemo; Foto: J. Martinez, Klima-Allianz NRW

Umweltverbände und Bürgerinitiativen kündigen erbitterten Widerstand gegen Krefelder Kohlekraftwerk an

Unter dem Motto „Wir lassen uns nicht verkohlen“ demonstrierten heute 1.500 Menschen in Krefeld-Uerdingen gegen das dort geplante Steinkohlenkraftwerk und für Klimaschutz und saubere Luft. Als Hauptredner riefen der stellvertretende BUND-Bundesvorsitzende Klaus Brunsmeier, der NABU-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck und die ehemalige NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn zum Widerstand gegen das Kohlekraftwerk auf. mehr

Schwimmend zum Konzert: Musiker tourt für frei fließende Flüsse

Heinz Ratz beim Start der Flusstour im Bodensee; Foto: S. Plaschil

Stationen in Zons, Neuss und Düsseldorf

 

Eine ungewöhnliche Tournee macht 8. Juni in Düsseldorf Station. Unter dem Titel „Die Lee(h)re der Flüsse“ gibt der Musiker Heinz Ratz gibt um 20.00 Uhr ein Konzert im Zakk. Mit auf der Bühne: Christina Lux und Sebastian Krämer. Zuvor wird Ratz allerdings noch zwischen Zons, Neuss-Uedesheim und Düsseldorf 20 Kilometer im Rhein schwimmen. 50-mal plant der umtriebige Künstler diese ambitionierte Kombination aus sportlichen und musikalischen Auftritten zwischen Bodensee und Kiel. Insgesamt will er in Rhein, Elbe und anderen Wasserläufen eine Strecke von 1.000 Kilometern zurücklegen. Der Liedermacher will auf diese Weise auf das Schicksal der heimischen Flüsse aufmerksam machen. mehr

 

Proteste gegen 1. Spatenstich für Godorfer Hafen

Großaufgebot der Polizei gegen friedliche Bürgerproteste

Gesichert von einem Großaufgebot der Polizei haben NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und der Kölner OB Fritz Schramma den 1. Spatenstich für den umstrittenen Ausbau des Godorfer Hafens vollzogen. Gemeinsam demonstrierten der BUND und die örtliche Bürgerinitiative gegen diese "Steuergeldverschwendung und Fehlinvestition zu Lasten von Mensch und Natur". mehr



Machen wir den Weg frei – Atommanifest zur Bundestagswahl

Am 27. September wird ein Bundestag für vier Jahre gewählt und über Jahrtausende entschieden: Werden in den nächsten vier Jahren sieben Atomkraftwerke vom Netz genommen? Oder setzen sich die Stromkonzerne durch, die allein Millionengewinne im Auge haben, die sie jährlich pro Atomkraftwerk verdienen möchten? 

Machen wir gemeinsam den Weg frei für zukunftsfähige Klima- und Energiepolitik. Wählen wir Atomkraft ab! 

Unterstützen Sie das BUND-Manifest "Atomkraft abwählen!" Jetzt unterschreiben!

BUNDjahresbericht 2008

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NRWinfo Mai 2009

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